Forensischer Journalismus

Warnung: Das Video zeigt die Ermordung von Frauen und Kindern durch eine Gruppe von Soldaten in Kamerun. Es dokumentiert, wie die BBC-Rechercheure anhand von Landschaft, Informationen aus der Tonspur und anderen Details den Ort und mutmaßliche Täter identifizieren konnten. Ich hoffe, dass solche Fähigkeiten möglichst bald redaktionelle Kernkompetenzen werden. Angesichts beinahe grenzenloser Möglichkeiten von Bild- und Videobearbeitung wird das zum Handwerkszeug gehören wie die W-Fragen oder heute die Identifikation von gefälschten Social-Media-Augenzeugenberichten bei Katastrophen.

Britischer Rückbau

Austerity: how an ideological project failed on its own terms

George Eaton über den Rückbau des Staates in Großbritannien:

„Die Abteilungsbudgets sind seit 2010 im Durchschnitt um mehr als 20 Prozent gesenkt worden (und die Finanzierung kommunaler öffentlicher Hand um 49 Prozent), während im Sozialwesen mehr als 20 Millionen Pfund gestrichen wurden (das Kindergeld ist zum Beispiel weniger Wert als vor 17 Jahren). Die private Verschuldungsquote steht bei 139 Prozent des verfügbaren Einkommens und wird Vorhersagen zufolge 146 Prozent erreichen (ein Phänomen, das privatisierter Keynesianismus genant wird: während sich der Staat weniger leiht, leihen Bürger mehr, um ihren Lebensstandard zu halten). Übernachtungen im Freien, die unter der letzten Labour-Regierung um drei Viertel fielen, sind seit 2010 um 169 Prozent gestiegen. Fast Tausend Sure-Start-Zentren (staatliche Einrichtungen zur Unterstützung frühkindlichen Versorgung) und 478 Büchereien sind Schätzungen zufolge geschlossen worden.“

Ich denke, Großbritannien und die USA werden der Block sein, der die neoliberale Demontage des Verwaltungsstaats und die Privatisierung weiterer staatlicher Aufgaben im Sinne kommerzieller Interessen auch im 21. Jahrhundert durchzieht. Vielleicht unterschätze ich auch Labour und die Demokraten, aber ihre Rolle liegt momentan eher in der Verlangsamung als in einer Umkehr.

Für Deutschland steht, bisherige Wirtschaftslage sei Dank, ein solcher Richtungstest noch aus. Aber natürlich gibt es in der globalisierten Finanz- und Warenstrom-Welt (siehe Trumps Unternehmenssteuer-Senkungen und entsprechende Forderungen für Deutschland, siehe fortgesetzte Existenz von „Steuerparadiesen“) einen Druck, der (noch) für die Interessen transnationaler Firmen und Vermögensbesitzer arbeitet.

Kerngeschäfte

Was This The Biggest Mistake in The History Of The Music Business?

„Ende 1997 veröffentlichte BMG Interactive Grand Theft Auto, ein 2-D-Action-Adventure, in dem Spieler in drei Städten die Aufträge krimineller Oberherren ausführten. Der Titel war ein kommerzieller Hit in den USA und Europa – doch er erschien in Zeiten ernster unternehmerischer Turbulenzen.

Im März 1998 war BMG davon überzeugt, dass die Ausflüge der Firma in den Bereich Videospiele Zeit- und Geldverschwendung seien und erklärte sich auf Anordnung von Eigentümer Bertelsmann dazu bereit, BMG Interactive loszuwerden. Sam Houser [Co-Erfinder von GTA und Mitgründer von Rockstar Games] zufolge verkaufte BMG die Firma an die in New York ansässige Take Two Interactive für eine Summe von insgesamt neun Millionen US-Dollar. Das Geschäft schloss die Mitarbeiter von BMG Interactive und alle Rechte an Grand Theft Auto ein.

(Für diejenigen, die ahnen, wohin diese Erzählung führt: Red Dead Redemption 2 spielte vergangenen Monat diese neun Millionen in der ersten Stunde nach Verkaufsstart wieder ein)“

Späteres besseres Wissen ist manchmal schmerzhafter als Zahnweh…

(via)

Moralischer Bogen vs. moralische Katastrophen

Why Does Jim Holt Exist?

„Das historische Datenmaterial scheint in den vergangenen Jahrtausenden einen Pinker’schen Trend Richtung des moralischen Fortschritts zu zeigen – das ist das Signal. Aber dann gibt es das wachsende Ausmaß moralischer Katastrophen, das sowohl der Technik als auch größeren Formen sozialer Ordnungen geschuldet ist – das ist das Rauschen. (Oder vertausche ich Signal und Rauschen?) Wenn ich mir die nähere Zukunft ansehe bin ich recht zuversichtlich, dass wir gegenwärtige barbarische Praktiken wie die bestrafende Einkerkerung von Menschen oder den Missbrauch von nicht-menschlichen Tieren in Fabrik-Landwirtschaft beenden werden. Aber ich bin nicht willens, den Bogen der moralischen Fortschritte in die fernere Zukunft hochzurechnen, im Gegensatz zu einigen lotus-essenden Visionären.

Es gibt ein abstraktes, quasi-evolutionäres Argument, dass sich moralischer Fortschritt für immer fortsetzen wird. Er beruht auf der Beobachtung, dass in Computer-Simulationen von abgewandelten Gefangenen-Dilemma-Spielen sich die kooperierenden Einheiten gegen die schummelnden Einheiten durchsetzen. Daraus, so das Argument, lässt sich ableiten, dass unsere sehr weit entfernten Nachfahren extrem nett zueinander sein werden. Seit dem Auftauchen unserer Spezies sind schon ungefähr 50 Milliarden Menschen entstanden. Wie viele mehr von uns wird es geben? Nach dem kopernikanischen Prinzip – wonach wir Menschen, die jetzt gerade existieren, wahrscheinlich nicht ‚besonders‘ sind, verglichen mit den allerersten oder den allerletzten Menschen, die jemals existieren – können wir mit 95-prozentiger Sicherheit sagen, dass es von uns nicht mehr als weitere zwei Billionen geben wird. Wenn wir annehmen, dass die Bevölkerung auf der Erde sich bei ungefähr 10 Milliarden stabilisiert, bedeutet das, dass die menschliche Spezies innerhalb der nächsten 20 Jahrtausende aussterben wird, oder sogar schneller, wenn wir unsere Zahl von Generationen erweitern, indem wir andere Planeten übernehmen. Und wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen, dass unser wahrscheinliches Aussterben selbstzugefügt sein wird und kein kosmischer Unfall. In anderen Worten: Es wird, kollektiv gesprochen, unser eigener Fehler sein. Und das ist ein schwerwiegendes moralisches Versagen.“

Ich liebäugle immer wieder mal damit, ein Interview mit Jim Holt zu machen. Aber er würde die Leser und mich womöglich über den Rand der argumentativen Vorstellungskraft hinaus in den Abgrund führen.

Toleranz, technische

 Matters of Tolerance

James Gleick über das Buch „The Perfectionists: How Precision Engineers Created the Modern World“ von Simon Winchester:

„Welche der Wissenschaften ist die präziseste? Biologie ist chaotisch, eine Wissenschaft von Abweichungen von Variationen, von Kreaturen in allen Formen und Größen. ‚Astronomische Präzision‘ ist ein Oxymoron, Astronomie ist voller aufeinander gestapelter Annäherungen und Vermutungen – obwohl die Instrumente der Astronomie Werkzeuge wachsender und zuletzt verblüffender Präzision sind. Winchester untersucht aber nicht die Welt der Abstraktionen, sondern die echte Welt, in der Menschen Dinge herstellen. Sein Vater war Feinmechaniker, der Metall in die perfekteste Maschinerie verwandelte, die möglich ist. Holz ist nett, aber ungenau. Die Geschichte der Präzision beginnt mit Metall. (…)

James Watts Ruhm überschattet den von Iron-Mad Wilkinson [Erfinder der Präzisionsbohrmaschine zum Ausbohren von Kanonenrohren], doch es ist Wilkinsons Präzision, die es Watts Dampfmaschine ermöglichte, Pumpen und Mühlen und Fabriken in ganz England anzutreiben und die Industrielle Revolution zu entfachen. So sehr wie die Maschinen selbst ist die Entdeckung der Toleranz entscheidend für diese Geschichte. Die Toleranz ist in diesem Fall der Spielraum zwischen Zylinder und Kolben. Es ist eine Vorgabe, auf die sich ein Ingenieur (und ein Kunde) verlassen kann. Es ist das grundlegende Konzept für die Welt wachsender Präzision. Wenn Maschinenteile mit einer Toleranz von zweieinhalb Millimeter hergestellt werden konnten, würden bald feinere Toleranzen möglich: Zweieinhalb Mikrometer, zweieinhalb Nanometer, und weniger.“

Ich bin immer wieder fasziniert davon, auf welch vielfältige Art sich die Geschichte der technischen Entwicklung und unserer Zivilisation erzählen lässt.

Merkel, Macht und Nostalgie

Halbherzig (€)

„Es geht um das Land, nicht um sie. Ihre nicht ganz freiwillige Abdankung als Parteivorsitzende ist in Wahrheit ein egozentrischer Akt. Mit dem Verzicht auf die eine Macht will sich Merkel die andere Macht erhalten, die größere, die Kanzlerschaft. Aber es gibt keinen Grund mehr, dass sie bleiben muss. Deutschland kommt jetzt ohne sie aus, bei allen Verdiensten. Neuwahlen ohne Merkel wären eine Chance für einen echten Neuanfang.

Altgediente Kanzler gehen oft davon aus, dass die anderen noch nicht so weit sind, dass sie es noch nicht können, aber das ist die Hybris verköniglichter Demokraten. Auch Merkel wurde die Kanzlerschaft nicht zugetraut, dann hat sie über viele Jahre das Gegenteil bewiesen. Daran sollte sie sich erinnern und sich einen würdigen Abgang verschaffen. Der ist nicht halb, sondern ganz.“

Zitierter Kurbjuweit war in seinen Bewertungskriterien der Merkel’schen Kanzlerschaft stets sehr stringent und ich nehme nicht an, dass seine kritische Haltung daraus resultiert, dass er im Pressetross des Kanzlerinnenflugzeugs immer neben das Bordklo gesetzt worden wäre. Allerdings ist im Berliner Politikbetrieb nichts ausgeschlossen.

Natürlich ist das angekündigte „bis zum Ende der Legislaturperiode“ nicht der Endpunkt, sondern ein strategisch gewähltes Datum, Verhandlungsmasse sozusagen. Das Leitmotto „So lange es eben gut geht“ lässt sich sicher nicht über alle, aber über allzu viele Politikfelder der Ära Angela Merkels setzen.

Es liegt in der Natur demokratischer Macht, dass Merkel in ihrer Amtszeit vor allem jenen Menschen als Projektionsfläche diente, die sie nicht gewählt hatten. Auch die Würdigungen der vergangenen beiden Wochen kamen eher selten aus dem konservativen Lager (konservative Nostalgie setzt eher spät, dafür aber heftig ein, siehe: Merz, Friedrich).

Unterm Strich hat Merkel trotz der Hass-Kampagne der harten politischen Rechten davon profitiert, dass sie weniger wegen konkret messbarer Ergebnisse, als wegen ihrer Symbolhaftigkeit bewertet und ja, nicht selten auch gewählt wurde. Sie hat dies mit ihrem Schweigen und dem „über den Dingen schweben“ ja auch selbst gefördert. Aber lässt sich zum Beispiel ihre Rolle als erste Frau im wichtigsten Staatsamt wirklich ehrlich bewerten, wenn man die (bei Konservativen erwartbare) spärliche Bilanz ihrer Regierungen in Sachen Frauenförderung ausklammert? Ihr internationales Standing im Kontext einer immer irrationaleren Weltpolitik lässt kurz vergessen, dass ihr der Mut fehlte, eine strukturelle Lösung der EU- und Euro-Krisen anzuschieben. Natürlich waren es zumindest weitestgehend seriöse Amtszeiten, aber Merkel-Jahre sind auch maßgeblich Jahre der schwarzen Null, der Fixierung auf den Status Quo, der fehlenden Politik-Erklärungen und des Regierens nach Umfragen.

Von außen ist das deutlicher erkennbar. Um Thomas Meaney zu zitieren: „Merkels Trick ist es, die Wurzel der Probleme ihres Landes zu vermeiden, während sie die Symptome geschickter behandelt, als je ein konservativer Politiker vor ihr.“ In vielen Politikfeldern werden sich die Folgen solcher Verschleppungen erst weit nach dem Ende ihrer Amtszeit zeigen, aber sie werden sichtbar.

Die Nostalgie, die nun mit ihrem schrittweisen Rückzug einhergeht, fehlte bei Helmut Kohl. Auch der regierte noch, als die Berliner Republik zwar nicht geografisch, aber bereits gesellschaftlich begonnen hatte. So wie Merkel in die zweite Berliner Republik hineinregiert, die mit dem Einzug einer sechsten Fraktion (der AfD) in den Bundestag begonnen hat. Beide Kanzler erschienen in diesen Anfängen einer neuen Zeit aus ebenjener Zeit gefallen. Der Unterschied: Ende der Neunziger schien etwas zu beginnen, 2018 treibt viele Bundesbürger die Sorge um, dass etwas zu Ende geht.

Mittleren Alters

The Midlife Unraveling

Brené Brown über ihre Midlife Crisis:

„Die Suche nach Eigenliebe und Aufnahmebereitschaft ist wie so viele der neuen Gebrechen, die uns im mittleren Alter erwischen – es ist ein chronischer Zustand. Sie fängt vielleicht im mittleren Alter an, aber wir müssen uns damit für den Rest unseres Lebens herumschlagen.

Und falls du glaubst, das Universum ausblenden zu können wie du das in deinen Zwanzigern gemacht hast und es ‚Pass auf‘ flüsterte, oder als du in deinen frühen Dreißigern warst und es ‚Mach‘ langsamer“ flüsterte, kann ich dir versichern, dass das Universum im mittleren Alter sehr viel hartnäckiger ist. Als ich versuchte, es zu ignorieren, wurde sie deutlich: ‚Es hat Konsequenzen, wenn du deine Gaben verschleuderst. Es bringt Bestrafungen mit sich, große Teile deines Lebens ungelebt zu lassen. Du bist schon auf dem halben Weg zum Tod angelangt. Beweg‘ dich.“

Je näher ich mich in Richtung besagten „mittleren Alters“ bewege, desto weniger sehe ich voraus, wo mich die Krise treffen wird. Habe ich nicht die Dinge mit mir und den Menschen abgemacht, besprochen, überlegt, getan oder gute Gründe für die Unterlassung gefunden? Weiß ich nicht zumindest damit zu leben, einige Abzweigungen genommen und andere Ausfahrten verpasst zu haben? Brené Brown beschreibt, wie dieser Sockel unseres Selbstbilds einstürzt wie eine schlecht zementierte Mauer. Und sie lokalisiert die Ursache des Zusammenbruchs mit einem kraftvollen Satz der Bürgerrechtlerin Maya Angelou: „Es gibt keine größere Agonie, als eine unerzählte Geschichte in dir zu tragen.“

„Halbzeitwahlen“

The Midterm Elections Are A Referendum On Donald Trump

„Die Zwischenwahlen finden in einer Atmosphäre immensen nationalen Drucks statt. Wie könnte es anders sein, wenn der wichtigste Charakter in diesem Drama Donald Trump ist, der mit der Idee Erfolg hat, dass das amerikanische Leben ein täglicher Cliffhanger ist, in dem der Held tapfer ins Feld zieht, um den Graben zwischen seinen Anhängern und allen anderen zu vertiefen, um internationale Verträge und Bündnisse einzureißen, und um die Unternehmensinteressen vor den Interessen von Arbeitnehmern und der Natur zu schützen. Es gibt ohne Frage zahlreiche lokale und regionale Themen, die diskutiert werden – aber unter dem Strich ist diese Wahl ein Referendum über Trump: Ein Wettbewerb zwischen seiner Basis und jenen die fühlen, dass es im nationalen Interesse wäre, zumindest ein paar Bremsmechanismen einzubauen – eine neue Mehrheit im Repräsentantenhaus, eine neue Gruppe von Gouverneuren und Abgeordneten in Bundesstaaten – um Trumps Zerstörung des amerikanischen Zivillebens und seine Entkernung des nationalen Wesens etwas zu verlangsamen. Vor zwei Jahren bedeutete die Aussicht auf eine Trump-Präsidentschaft einen Notfall. Zehn Millionen Wähler fanden einen Vorwand, um zuhause zu bleiben. In diesem Jahr sind die Umfragen knapp. Es kann nicht stark genug betont werden, was auf dem Spiel steht.“

Zwei ausgewählte Texte zu den Midterms von mir: Für @SZ habe ich mir Gedanken über die „amerikanische Frage“ gemacht, in Internationale Politik die Medienentwicklung unter Trump betrachtet (€).

Captain Karl Obvious Knausgård

Knausgaard devours himself

„Ohne explizit zu werden, legt Knausgård die Idee nahe, dass „Min Kamp“ als Reaktion auf „Mein Kampf“ gelesen werden kann, als dessen Umarbeitung – das seine Art und Weise, nach Authentizität zu streben, darin besteht, dass er genau das tut, was Hitler in seinem Buch vermeidet. Wo Hitler vage ist, wird er spezifisch. Wo Hitler die persönliche Erfahrung der Ideologie unterordnet, wird er sich im Spezifischen suhlen, und gewissenhaft alles vermeiden, was auf eine übergeordnete Sache deutet. Hitlers Werk ist völlig unehrlich. Knausgård will radikale Ehrlichkeit, also eine Innerlichkeit auszudrücken versuchen, die nicht mitteilbar erscheint – und es wagen, das Fantasieleben mit der Realität kollidieren zu lassen, das intensive Gefühl der Scham zur Schau zu stellen, statt es tief zu vergraben.“

Ruth Franklin hat nach Lektüre des sechsten und letzten Bandes (stattliche fünfeinhalb Bände mehr, als ich gelesen habe) Knausgårds Idee stichhaltig entschlüsselt. Aber welch eine Enttäuschung für mich, dass sich nach all den Jahren des Rätselratens ein Buch mit Originaltitel „Mein Kampf“ wirklich als Kommentar zu „Mein Kampf“ entpuppt.

Und GOP sprach…

„Möget Ihr das Land der Freien, die Heimat der niedrigen Steuern und geladenen Waffen, den gesegneten Boden der Fracking-Brunnen und die XXL-Pickup-Trucks unserer bei Vollgas SMS schreibenden Autofahrer (Freiheit!) vor den Plagen des Sozialismus bewahren, den die Demokraten mit ihrer teuflischen Idee von einer allgemeinen Krankenversicherung über uns bringen werden. Oder kürzer: Beto, because Socialism sux.“

(Hintergrund)
Who is GOP?