in Medienkram, Notiz, Technologie

Die große AI-Vereinfachung

‚The discourse is unhinged‘: how the media gets AI alarmingly wrong

Warum wir über völlig falsche Fragen zu lernender Software diskutieren. Die Autorin Joanne McNeil dazu:

„‚Wenn du das Gehalt eines Journalisten mit dem eines AI-Forschers vergleichst, ist ziemlich schnell klar, warum es für Journalisten unmöglich ist, die gut recherchierten Stücke zu schreiben, die Forscher gerne über ihre Arbeit lesen würden.‘ Sie ergänzt, dass viele Forscher von dem Hype profitieren, sie als Autorin aber Probleme hat, wenn sie diese Technologien kritisch unter die Lupe nehmen möchte. ‚Es gibt nur wenige Publikationen, die an nuancierten Stücken interessiert sind und nur wenige Redakteure, die genügend Expertise haben, um Thema zu redigieren. Wenn AI-Forscher wirklich hintergründige und kritische Berichterstattung wollen, sollten sie sich zusammenschließen und eine Publikation finanzieren, bei der die Zeit der Autoren angemessen bezahlt wird, die sie für tieferes Verständnis brauchen.'“

Die Diagnose, dass sich Journalisten oft nur oberflächliches Wissen aneignen können, trifft für viele Technologie-Themen zu. Und nicht nur dort. Und zur Wahrheit gehört auch, dass Stücke über die „Killer-AI-Debatte“ oder Spekulationen über das Ende der Demokratie durch Algorithmen ein größeres Publikum finden als solche über Sachfragen wie z.B. die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen lernender Software.

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