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Internet-Ordnungen: Der Garten und der Fluss

„Der Garten ist das Web als Topologie. Das Web als Raum. Es ist das integrative, iterative Web, das Web als Anordnung und Neu-Anordnung von Dingen im Verhältnis zueinander. (…) Jeder Gang durch den Garten erschafft neue Pfade, neue Bedeutungen. (…) In der Fluss-Metapher (…) springst Du hinein und lässt dich treiben. Du fühlst seine Kraft, während die Dinge vorbei treiben. Es ist nicht so, dass Du im Fluss passiv bist. Du kannst aktiv sein, aber deine Handlungen – deine Blog-Postings, @-Mentions, Foren-Kommentare – existieren in einem Kontext, der auf eine einfache Zeitleiste von Ereignissen zusammengefaltet wurde, die zusammen ein Narrativ ergeben. In anderen Worten: Der Fluss ersetzt Topologie mit Serialisierung. Statt einer zeitlosen Welt von Verbindungen und unterschiedlichen Pfaden präsentiert der Fluss uns einen einzigen, zeitlich angeordneten Pfad mit unserer Erfahrung (und nur unserer Erfahrung) im Mittelpunkt.“

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Kommentar

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  1. Wie eine neue Quelle, die inmitten des Reisenden Stroms entspringt. Niemand weiß, ob sich daraus ein neuer Fluss bildet oder der bestehende sich einfach nur verbreitert.

    Tolles Bild.

  2. Toootal verrückt. Ich hätte schwören können, dass das Zitat schon 5 oder 10 Jahre alt ist. Ich bin sicher, dass mir die vor einiger Zeit schon unter gekommen ist. Garten und Fluss …