in Notiz, Technologie

Neuronale Gedankenspiele

 How brains and machines can be made to work together

Seitdem ich 2014 mal etwas über neuronale Mensch-Maschine-Schnittstellen gemacht habe, verfolge ich das Feld mit einigem Interesse, ohne wirklich über das Laien-Stadium hinaus zu kommen. Neulich war eine größere Konferenz, Wired hatte eine größere Geschichte und jetzt beschreibt der Economist detailliert den Stand und die Hürden.

Wie immer taugt das Thema nicht zum Mainstream-Hype, weil größere Anwendungen ungefähr 10 bis 25 Jahre entfernt sind (wir reden hier immer noch von medizinischen Zulassungskriterien). Was nichts am Hype ändern wird, Gedanken-Interface, Elon Musk undsoweiter.

Faszinierend fand ich, wie viele unterschiedliche Lösungen gerade ausprobiert werden, auch durch Interesse und Geld aus Tech-Kreisen. Die meisten Projekte werden irgendwann wieder eingestampft, doch die Ergebnisse werden das Feld voranbringen und einige Entwicklungen beschleunigen, gerade in der Schmerztherapie oder der Überbrückung körperlicher Immobilität.

Ich kritisiere die „Tech-Branche“ häufiger; diese gezielte Steuerung von futuristischer R&D jenseits der Uni-Grundlagenforschung gehört zu den positiven Aspekten. Wenn sie auf die richtigen Felder zielt, zumindest (wir sprechen uns dann in 20 Jahren, wenn Zuck meine Gedanken-Updates monetarisiert).

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