Status, menschliche Natur, Social Media

Status as a Service (StaaS)
Human Nature as a Service

Lesehinweis: Was ich oben verlinkt habe, dürfte wahrscheinlich als Populärtheorie in den kommenden Jahren unseren Blick auf Social Media und die Prinzipien dahinter prägen. Ich habe noch nicht den kompletten Beitrag von Eugene Wei gelesen (die Textkategorie „Tech-Produktmensch kategorisiert menschliches Verhalten durch Vulgär-Verhaltenspsychologie“ nervt mich immer etwas). Wer nur einsteigen möchte, sollte den zweiten Link klicken.

Eine kleine Zusammenfassung: Menschen sind soziale Wesen und wollen möglichst viel sozialen Status mit möglichst wenig Aufwand erreichen. Soziales Kapital lässt sich durch ständiges Posten und die Reaktionen darauf (Likes, Follower) sammeln, siehe Instagram, Twitter etc. Die neuen Plattformen (TikTok, Fortnite) gehen stärker in Nischen bzw. loten menschliche Instinkte aus – in diesem Fall zum Beispiel Tanz. Tanz konnte schon immer sozialen Status schaffen, man tanzt für Beliebtheit. Dadurch entsteht auch ein Marktplatz, zum Beispiel über Tanzkurs-Videos für weniger begabte TikTok-Tänzer, die ihr soziales Kapital steigern möchten. Das Risiko: Solche Nischen sind immer Moden unterworfen und können schnell uncool werden, durch Überfüllung oder der Optimierung auf Kapitalsteigerung (Schematisierung der Kreativität). Eine Art Inflation sozusagen, Währungsverlust droht.

3 Gedanken zu „<span class='p-name'>Status, menschliche Natur, Social Media</span>“

  1. @Libralop: Ich würde sagen „Anerkennung“, aber auch „Anerkennung im Vergleich zu anderen Mitgliedern der Gruppe“.

  2. @Libralop: Ich würde sagen „Anerkennung“, aber auch „Anerkennung im Vergleich zu anderen Mitgliedern der Gruppe“.

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