in Horizont

Vier Sätze für den Journalismus

New York Post Coverseite

Gibt es auch in zehn Jahren noch (via cogito ergo imago, Flickr, CC)

Dirk von Gehlen bittet bloggende Journalisten nach diesem Vorbild um Antworten auf vier Fragen zu Gegenwart und Zukunft des Journalismus. Der Bitte komme ich gerne nach, nicht nur, weil ich immer wieder erstaunt bin, wie ähnlich Dirk und ich viele Entwicklungen in der Branche sehen. Demnächst gibt es hier auch ein längeres Posting zum Thema, das liegt aber noch in der Schublade, wo es reift.

Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen: Dass der Medienwandel eine riesige Chance für uns bietet, wir aber dafür neben dem Handwerk auch die technische und kulturelle Basis des Internets verstehen lernen müssen.

Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn … sich Nutzer und Journalisten auf Augenhöhe begegnen und voneinander lernen wollen.

In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte … viele Verlage wirklich glauben, ein einziges Gadget könnte dafür sorgen, dass sie so weitermachen können wie bisher.

So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen: Premium: Genuss durch ein sinnliches und anhaltendes Erzählerlebnis, Diskussion in einem Online-Debattierclub mit klugen Köpfen und Autoren. Nische: Kleine Einheiten, finanziert durch Micropayments und Stiftungen.

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